Ortsvorsteherin Renate Schermer

Liebe Besucherinnen und Besucher!

Ich freue mich, Sie auf den Internetseiten des Heimatvereins Dankersen begrüssen zu können. Neben den geschichtlichen Hintergründen möchte ich Ihnen einen Überblick über das vielfältige Angebot und das breite infrastrukturelle Spektrum unseres historischen Ortsteil Dankersen bieten. Seit 1994 bin ich Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und seit 1999 Ortsvorsteherin für den Ortsteil Dankersen.
In meiner Arbeit als Ortsvorsteherin habe ich festgestellt wie wichtig meine Funktion als Vermittlerin zwischen Bürger und Verwaltung ist. Aber auch die Zusammenarbeit mit den ca. 30 Vereinen im traditionsreichen Ort Dankersen hat meine Arbeit geprägt.
Die Vergangenheit bewahren und die Zukunft gestalten“ lautet mein Motto.

Bei Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ihre Ortsvorsteherin

Renate Schermer

Was ist ein/eine Ortsvorsteher/in
Maßgebend ist der § 39 der Gemeindeordnung NRW. Darin heißt es:
§ 39 (Fn 45) Gemeindebezirke in den kreisangehörigen Gemeinden
(1) Das Gemeindegebiet kann in Bezirke (Ortschaften) eingeteilt werden. Dabei ist auf die Siedlungsstruktur, die Bevölkerungsverteilung und die Ziele der Gemeindeentwicklung Rücksicht zu nehmen.
(2) Für jeden Gemeindebezirk sind vom Rat entweder Bezirksausschüsse zu bilden oder Ortsvorsteher zu wählen. In Gemeindebezirken mit Bezirksausschüssen können Bezirksverwaltungsstellen eingerichtet werden. Der Rat kann beschließen, dass der Ortsvorsteher die Bezeichnung Ortsbürgermeister führt.
(6) Ortsvorsteher wählt der Rat unter Berücksichtigung des bei der Wahl des Rates im jeweiligen Gemeindebezirk erzielten Stimmenverhältnisses für die Dauer seiner Wahlperiode. Sie müssen in dem Bezirk, für den sie bestellt werden, wohnen und dem Rat angehören oder angehören können. § 67 Abs. 4 gilt entsprechend.
(7) Der Ortsvorsteher soll die Belange seines Bezirks gegenüber dem Rat wahrnehmen. Falls er nicht Ratsmitglied ist, darf er an den Sitzungen des Rates und der in § 59 genannten Ausschüsse weder entscheidend noch mit beratender Stimme mitwirken; das Recht, auch dort gehört zu werden, kann zugelassen werden. Der Ortsvorsteher kann für das Gebiet seiner Ortschaft mit der Erledigung bestimmter Geschäfte der laufenden Verwaltung beauftragt werden; er ist sodann zum Ehrenbeamten zu ernennen. Er führt diese Geschäfte in Verantwortung gegenüber dem Bürgermeister durch. Er kann eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten. Das für Inneres zuständige Ministerium bestimmt durch Rechtsverordnung die Höhe der Aufwandsentschädigung und in welchem Umfang daneben der Ersatz von Auslagen zulässig ist. Ortsvorsteher erhalten Ersatz des Verdienstausfalls nach Maßgabe des § 45.
Die Stadt Minden kann für sich, im Rahmen dieser Vorgaben, alle weiteren Belange in ihrer Hauptsatzung genauer regeln und setzt für ihre 19 Stadtbezirke Ortsvorsteher/innen ein.
Wie wird man Ortsvorsteher/in?
aus der Hauptsatzung der Stadt Minden:
Für jeden Stadtbezirk wird vom Rat unter Berücksichtigung des bei der Wahl des Rates in dem jeweiligen Stadtbezirk erzielten Stimmenverhältnisses für die Dauer seiner Wahlzeit je ein Ortsvorsteher/ eine Ortsvorsteherin gewählt. Sie müssen in dem Stadtbezirk, für den sie bestellt werden, wohnen und dem Rat der Stadt Minden angehören oder angehören können.

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Termine

DRK

Heimatverein Dankersen e.V.

Heimathaus Dankersen

Hasenkamp 7b

32423 Minden

 

Was macht ein/eine Ortsvorsteher/in?
aus der Hauptsatzung der Stadt Minden:

Der Ortsvorsteher/die Ortsvorsteherin nimmt die Belange seines/ihres Stadtbezirks gegenüber dem Rat wahr. Der Ortsvorsteher/ die Ortsvorsteherin kann Vorschläge in allen Angelegenheiten, die das Gebiet des jeweiligen Stadtbezirks betreffen, an den Rat der Stadt Minden oder an den Bürgermeister/ die Bürgermeisterin richten, insbesondere
a) über die Rang- und Reihenfolge, sowie die Planung von Investitionsmaßnahmen,
b) über die Förderung, Ausgestaltung und/oder Benutzungsregelung von
aa) Sport-, Park- und Grünanlagen
bb) (städtischen) Friedhöfen
cc) Kindergärten und Kinderspielplätzen
dd) Einrichtungen der Kultur-, Sport- und Heimatpflege (z. B. Erwachsenen-
bildung, Bücherei, Dorfgemeinschaftshaus, Ortschronik, Ortsverein und Jugendgruppen, örtliche Veranstaltungen) sowie der freiwilligen Sozialbetreuung
c) über die Land- und Forstwirtschaft (z. B. Unterhaltung der Wirtschaftswege, 
 Schädlingsbekämpfung, Tierhaltung).
d) über die Benennung und Umbenennung von Straßen und Plätzen.
Welche Pflichten hat ein/eine Ortsvorsteher/in?
aus der Hauptsatzung der Stadt Minden:
Ehrungen bei Ehe-, Alters- und Geschäftsjubiläen im jeweiligen Stadtbezirk werden im
Rahmen der für die Stadt Minden geltenden Richtlinien von dem Ortsvorsteher/ der Ortsvorsteherin vorgenommen.

Welche Rechte hat ein/eine Ortsvorsteher/in?
aus der Hauptsatzung der Stadt Minden:
Der Bürgermeister/ die Bürgermeisterin hat den Ortsvorsteher/ die Ortsvorsteherin über
die Angelegenheiten, die für den jeweiligen Stadtbezirk von Bedeutung sind, zu unterrichten. Im Rahmen dieser Informationspflicht ist auf Verlangen Akteneinsicht zu gewähren.
Was bekommt ein/eine Ortsvorsteher/in?
aus der Hauptsatzung der Stadt Minden:
Zur Abgeltung des durch die Wahrnehmung der Aufgaben entstehenden Aufwandes erhält der Ortsvorsteher/ die Ortsvorsteherin eine monatliche Aufwandsentschädigung
nach Maßgabe der Entschädigungsverordnung.
Das Stadtgebiet Minden teilt sich in 19 Stadtbezirke auf. Für jeden dieser Stadtbezirke wurde vom Rat je ein/e Ortsvorsteher/in gewählt. Ein/e Ortsvorsteher/in (OV) vertritt die Interessen der Bürger*innen gegenüber dem Mindener Rat. Das heißt, wenn Probleme im Stadtbezirk auftreten, ist der OV der erste Ansprechpartner. Ein OV muss in dem Bezirk wohnen, für den er/sie gewählt wurde. Dadurch kennt sich ein OV sehr gut im Bezirk aus und kann kompetent und schnell Hilfe anbieten.

stadtteil

Stadtteilpark Dankersen

Ortsvorsteherin